In den letzten Wochen habe ich wegen der Texte dieses Blogs über meine eigenen Depressionen mit drei lieben Glaubensgeschwistern telefoniert, die mich anriefen, weil sie als Christen gerade jetzt in tiefen Depressionen stecken. Ein Telefonat steht noch aus.
Wenn man im Internet das Thema "Christ und Depression" googelt findet man nicht sehr viel. Mit einer Reihe anderer depressiver Christen stehe oder stand ich im email-Kontakt. Im
Depressionsforum treiben sich auch viele Christen herum und schreiben über ihre Krankheit - wenn sie denn könnnen und Kraft dazu haben.
In den Gemeinden scheint es nicht viel Hilfe für "unsere Art" von Nachfolgern des Herrn Jesus zu geben. Die Not ist groß und ich glaube man steht eher hilflos der Krankheit gegenüber und kommt vielfach über ein aufmunterndes "Kopf hoch - es wird schon wieder" nicht hinaus. Fachmännische/frauliche Seelsorge? Mangelware!
Und wenn man dann noch das Gefühl hat von Gott verlassen und gestraft zu sein? Das kommt in besten Glaubenskreisen vor. Auch Selbstmordgedanken. Vielleicht hilft so Einigen der Gedanke: Du bist nicht allein mit Deinem Leid. Du bist nicht der Einzige, dem es so ergeht.
Hier eine Auswahl der "Freunde Gottes" aus unserem geliebten Buch, welche unser Schicksal manchmal teilten.