Mittwoch, 27. Januar 2010

Euphorie im Januar


Brr ist das kalt. Es ist ARSCHKALT!!!!
Irgendjemand hat den Winterbutton gedrückt und vergessen wieder loszulassen. Hee Petrus. Halloooooo?
Du da oooooben!
Und trotzdem bin ich gut drauf. Ja sogar sehr gut. Ehrlich gesagt bin ich zur Zeit regelrecht euphorisch.
Warum?
Hmm, tja - ein unerwartetes Geschenk im Januar, obwohl ich erst im November Geburtstag habe. Und zwar war ich mal wieder beim Doc - Blutwerte checken lassen. Die waren gar nicht so gut, aber er hatte die Idee mal den Vitamin B12-Spiegel  mitzutesten. B12 ist sehr wichtig für die Blutbildung. Ich habe seit Jahren Blutarmut und keiner wußte die Ursache. Alles wurde abgecheckt: Magenspiegelung und Darmspiegelung ob ich heimlich irgendwo blute. Alles Fehlalarm. Alles in Ordnung. Kopfschütteln beim Doc.
Und nun kam ihm plötzlich diese Idee - Vitamin B12 testen und siehe da: Ich habe einen gravierenden B12-und Eisenmangel, den man aber mit der Einnahme von B12- und Eisen-Tabletten bestens ausgleichen kann.
Das bedeutet ein Plus an Kraft, Konzentration und Ausdauer. Aber beim Googeln habe ich dann noch etwas Besseres zu Tage gefördert: Vitamin B Mangel führt oft zu Depressionen und Nervenkrankheiten.
Das ist in wissenschaftlichen Studien erwiesen worden und kein Hokuspokus.
Und gerade im Januar, als meine übliche Winterdepression schon wieder angeklopft hatte und mit der Tür ins Haus gefallen war (Ich saß im tiefen Loch und dachte - da kommste jetzt erstmal nicht so schnell wieder raus)
gefällt es dem da oben meinen Doc auf die richtige Fährte zu setzten. Hallelujah!
Ich nehme seit einigen Tage Eisentabletten und Vitamin B12, B1 und B6 und spüre schon eine Auswirkung. Und etwas (oder Jemand) sagt mir: Das ist KEIN Placebo-Effekt.
Ich bin so froh, daß Leute für mich beten, wenn ich es selbst nicht schaffe. :-)
Und meine Orchidee, die im letzten Januar geblüht hatte treibt wieder einen neuen Blütenzweig.
Ist das Leben nicht wunder-wunderschön?



> Lesen Sie auch: Vitamin B12 bei Behandlung von Depressionen entscheidend
> Mediz-Info:  Vitamin B12 Mangelanämie
> Deutsches Ärzteblatt: Ursachen und Diagnostik von Vitamin B12 Mangel

Auszüge aus der Ärztezeitung:
"Vitamin B12 ist wichtig für die Synthese von DNA, die Bildung und Erhaltung der Myelinscheiden, die Synthese von Neurotransmittern und die Erythropoese. Der klinische Vitamin-B12-Mangel hat zwei wesentliche Manifestationen: die hämatologischen und die neuropsychiatrischen Erkrankungen. Symptome treten sehr häufig schon vor dem Unterschreiten des unteren B12-Referenzlimits auf (6)
Die bei B12-Mangel beobachteten psychiatrischen wie neurologischen Erkrankungen und kognitiven Störungen, Depressionen oder Demenz können Monate bis Jahre hämatologischen Anomalien vorausgehen beziehungsweise solche treten gar nicht auf. "

"Risikogruppen
   Risikogruppen für einen Vitamin-B12-Mangel sind (Tabelle):
- Patienten mit ungeklärter Anämie
- Patienten mit ungeklärten neuropsychiatrischen Symptomen
- Patienten mit gastrointestinalen Manifestationen einschließlich Stomatitis, Anorexie und Diarrhö
- ältere Personen (11)
- Vegetarier (4)
- Personen mit gastrointestinalen Erkrankungen, wie Magenresektion, Morbus Crohn oder Helicobacter-pylori-Infektion (12)."

Foto1: Blick von meinem Balkon
Foto2: Orchidee im Winter 2009

Mittwoch, 20. Januar 2010

Bei Depressionen: Reden statt verzweifeln

Geduld, Langmut und die richtigen Helfer sind gefragt

Kurzerhand wurde die Georgi-Kurhalle umgebaut. Der Andrang bei der Auftaktveranstaltung zur Informationsreihe Depression war deutlich größer als erwartet. Etwa 200 Besucher, das überraschte auch Organisator Bürgermeister Thomas Ullmann und es bestärkte ihn in seinem Projekt.
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Montag, 18. Januar 2010

Winterdepression

Es hat mich wieder erwischt. Trotz guter Medikamentenumstellung und regelmäßigem Fitnesstraining.
Die Seele hängt darnieder - ohne erkennbaren Grund. Mann wie das nervt. Gottseidank kann ich davon ausgehen, daß sich meine Gefühlslage im Frühling irgendwann wieder ändert. Erfahrungswerte. Und ich gebe auch nicht auf. Hoffnung ist vorhanden, weil diese Winterdepression immer vorüber gegangen ist bisher. Man schreibt eben 2-4 Monate vom Jahr ab und behält ein wenig Humor. Und wartet auf den Frühling.
Der Absturz erscheint mir auch nicht ganz so tief wie üblich, vielleicht weil ich körperliche Power durch mein Fitnesstraining dazugewonnen habe. Da will und muß ich unbedingt auch dranbleiben.
Meine 5000 Lux Wohlfühl-Lampe brennt nun wieder seit einigen Tagen wenn ich am PC sitze. Keine rechte Lust am bloggen. Trägheit und Lustlosigkeit macht sich breit.
Nur meine Frau bemerkt meinen Zustand - alle Freunde und Verwandte kann ich irgendwie täuschen. Das habe ich schließlich ein ganzes Leben lang geübt - das Zusammenreißen und ein fröhliches Gesicht im Gespräch machen. Witze reißen. Ich überlege, ob ich meinen alten Psychoheini per mail befrage, ob er einen Therapieplatz frei hat. Na ja. Weiß nicht so recht. Mal sehn.

Samstag, 5. Dezember 2009

Depression als Nebenwirkung von Medikamenten

Man sollte nicht unbedingt jeden Beipackzettel seiner Medikamente allzu aufmersam studieren, vor allem wenn man zu Panik und Angststörungen oder hypochondrischem Verhalten neigt.
Möglicherweise ticken wir Deutsche auch als "Normalo" immer noch anders als andere Nationen. Nicht umsonst gibt es im englischsprachigen Ausland das Idiom von der "German Angst". :-)
Was es da an Neben- und Wechselwirkungen mit anderern Medikamenten zu lesen gibt veranlasst viele Leute ihre angebrochenen Packungen sofort in die Tonne zu treten.
Und falls man chronisch krank ist, sollte man seine Pillen lieber regelmäßig einnehmen. In der Regel macht man sich nur verrückt mit dieser Angst vor Nebenwirkungen, aber in zumeist seltenen Fällen treffen sie leider eben auch ein.

Als Mr. Droge 1972 (Scherz), ehemaliger Krankenpfleger und Patient, der jeden Tag 16 Pillen schlucken muß, sei mir ein wenig Erfahrung mit der Sache zugetraut.

Auf schon einigen meiner Beipackzettel las ich unter Nebenwirkungen auch das Wort Depressionen aufgelistet, maß dem aber wenig Bedeutung zu. Was würde es auch für einen Sinn haben, zwar glücklich aber durch die Auswirkungen seiner Grunderkrankung vorzeitig das Zeitliche zu segnen?
Es gibt immer eine Risiko-Nutzenabwägung bei der Behandlung mit Medikamenten. Wenn das Risiko der Krankheit höher ist, nimmt man das Risiko von Nebenwirkungen in Kauf.

Vor einiger Zeit machte ich allerdings eine Erfahrung mit dem Blutdrucksenker Karvea (Irbesartan), die über ein kleines Unwohlsein als Nebenwirkung weit hinausging. Es verschlimmerte eindeutig den allgemeinen Hang zu Depressionen bei mir so sehr, daß ich es durch ein anderes Medikament austauschte und seither so beschwerdefrei bin, daß ich wieder mit Sport und Bewegung angefangen habe.

Es war ausgerechnet das letzte aller meiner Medikamente, welches ich mal probehalber abgesetzt habe, um zu checken, ob meine chronische Erschöpfung vielleicht besser wird. Schon am ersten Tag bemerkte ich, daß ich viel mehr Power beim Radfahren hatte, Normalerweise war ich nach einer kleinen Anstrengung oft noch Stunden danach völlig kaputt oder regelrecht geplättet. Diesmal jedoch nicht. In der kommenden Woche machte ich noch mindesten drei Fahrradtouren und es wurde von Tag zu Tag besser. (Ansonsten machte ich nur  EINE im halben Jahr) Nicht nur die chronische Erschöpfung war wie weggeblasen, sondern mir ging es auch seelisch zunehmend besser!
Also ging ich zu meinem Doc und bat um einen anderen Blutdrucksenker. Als ich ihm den Beipackzettel vorlas, wo Erschöpfung, Blutarmut, Muskelschmerzen, Schwindel beim Aufstehen und noch andere Nebenwirkungen aufgeführt waren meinte er nur: "Verrennen sie sich jetzt bitte nicht in diese Vorstellung, daß Karvea an allem Schuld ist! In den Studien die wir als Ärzte lesen, wird dem Mittel die geringste Rate von Nebenwirkungen überhaupt bescheinigt! Es geht ihnen nur besser, weil ihr Blutdruck jetzt wieder höher ist."
Obwohl er leicht angepiekt war, verschrieb er mir ein anderes Mittel. Mittlerweile ist mein Blutdruck wieder so niedrig wie vorher, aber die Erschöpfung und die Muskelschmerzen sind wie weggeblasen.
Ich habe mich in ein Fitnessstudio eingeschrieben und gehe dreimal die Woche zum Training, was ich seit ca. 5 Jahren nicht mehr konnte. Die November-Depression ist ausgeblieben und ich fühle mich viel besser als in den letzten Herbst- und Wintermonaten. Juchuuuu!!!
Kein Wunder, daß man depressiv wird, wenn man ständig erschöpft ist, bei jedem Spaziergang nach wenigen hundert Metern Muskel- und Gelenkschmerzen bekommt, so daß man sich immer weniger bewegt und nur noch in der Bude vorm PC oder TV hängt, weil man zu kaputt ist, irgend einer körperlichen Aktivität nachzugehen.
Übrigens kann ich nicht unbedingt empfehlen, in jedem Verdachtsfall von Nebenwirkungen den Ärzten allein zu vertrauen. Weder die Kardiologen im Krankenhaus 2005, noch mein Internist und der niedergelassene Kardiologe sowie die Gutachterin der Rentenversicherung haben meine Klage über die chronische Erschöpfung ernst genommen. Das ist wohl eine Krankheit unserer Mediziner. Du wirst als Patient grundsätzlich für doof gehalten! 
Ich kann nur empfehlen: Vertraue lieber den Signalen Deines Körpers, wenn es um Nebenwirkungen bei Medikamenten geht. Und lass Dich nicht unterkriegen, wenn Du als Simulant oder Spinner abgetan wirst.
Mach Dich lieber selber schlau, indem Du im Internet recherchierst oder Bücher und Artikel zum Thema liest.
Aber bitte nicht auf Verschwörungstheoretiker reinfallen, sondern nur seriösen Portalen vertrauen. 

Ich werde in diesem Blog weiter berichten, ob die seit Jahren übliche starke Winterdepression in diesem Winter bei mir noch kommt.... ;-)

> Lesen Sie auch: Organische Ursachen, Medikamente und Drogen als Ursache einer Depression 

Wirkung von Psychoanalyse im Gehirn nachgewiesen

Alles, was im Deutschen mit der Vorsilbe “Psych…” anfängt, ist vielen Menschen immer noch höchst suspekt. Nur so ist zu erklären, dass die Witwe von Robert Enke auf der Pressekonferenz des Vereins zum Selbstmord ihre Mannes sagte: “Er hat seine Krankheit geheim halten wollen, um sein Privatleben zu schützen und seine Karriere als Fußball-Profi nicht zu gefährden.” Dieser Satz ist verständlich und gleichzeitig erschreckend. Offenbart er doch wie die Depression – immerhin die häufigste seelische Erkrankung – trotz viel Aufklärung und einer langsam wachsenden Akzeptanz in der deutschen Bevölkerung noch weitgehend tabuisiert ist.
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Montag, 21. September 2009

Werte und Werteverfall im Gesundheitswesen

Pater Anselm Grün zum Thema Werte und Werteverfall im Gesundheitswesen:
Referat vom Benediktinerpater anlässlich der ersten großen Patientendemonstration gegen "Reformen" im Gesundheitswesen
München, 7. Juni 2008, Olympiastadion
WERTE UND WERTEVERLUST IM GESUNDHEITSWESEN
Wenn ich über Werte und Wertverlust spreche, möchte ich das nicht mit einem moralisierenden Zeigefinger. Vielmehr möchte ich für Werte werben. Wir sprechen heute vom Wertverfall. Doch Werte können nicht verfallen. Aber wir können die Beziehung zu ihnen verlieren. Es herrscht heute in der Gesellschaft eine große Sehnsucht, wieder aus
den Werten zu leben. Denn die Menschen sind überzeugt, dass das Leben ohne Werte wertlos wird. Werte machen unser Leben wertvoll. Das lateinische Wort für Wert heißt „virtus“. Das meint: Werte sind Kraftquellen, aus denen wir schöpfen können. Das englische Wort für Wert „value“ kommt von valere, das gesundsein bedeutet. Werte sind Quellen der Gesundheit. Ohne Werte wird das Gesundheitswesen wertlos. Und wenn der Finanzwert absolut gesetzt wird, wird der Mensch entwertet. Ein entwerteter Mensch kann aber nicht gesund werden.
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Montag, 10. August 2009

Pilgern gegen die Depression

Exakt 1500 Kilometer hat er zu Fuß zurückgelegt, 54 Etappen ist er auf dem Jakobsweg von Flensburg bis nach Konstanz gelaufen. Günter Schallenmüller ist jedoch kein Pilger, dem es auf seiner Reise vorrangig um ein spirituelles Erlebnis geht. Er möchte mit seiner Wanderschaft quer durch die Republik aufmerksam machen auf das Thema Depression und die vielfachen Formen der Stigmatisierung, unter denen Betroffene oftmals zu leiden haben.

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> Lesen Sie auch:
> Was hat Dr. Gott Herrn Elia in seiner Erschöpfungsdepression verordnet?

Sommerdepression?

Davon hatte ich bisher noch nichts gehört:

Sommerliches Seelentief
Wenn grauer Himmel und kurze Tage auf die Stimmung schlagen, spricht man von Winterdepression. Doch manche Menschen leiden besonders in der sonnigen Jahreszeit.
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Dienstag, 28. Juli 2009

Lebenselixier für Depressive

Solltest Du vielleicht gerade jetzt in gedrückter Stimmung sein, gucke Dir dieses Filmchen vielleicht mehrmals hintereinander an... :-)

Montag, 13. Juli 2009

Was hat Dr. Gott Herrn Elia in seiner Erschöpfungsdepression verordnet?

Autor: Café in meiner Straße

Nach einem beeindruckenden Sieg in seinem Leben fühlt sich Elia plötzlich ausgebrannt. Er hat für seinen Gott geeifert und jetzt sieht alles so sinnlos aus. Er kann nicht mehr und die auf ihn einstürmenden Ereignisse werden ihm einfach zu viel.

Anstatt die Früchte seiner Taten geniessen zu können, wird er durch Isebel und Ahab nur noch mehr angefeindet. Sie wollen ihn sogar töten lassen. Eins kommt zum anderen wie das oft so ist. Elia kann nicht mehr und lässt sich innerlich fallen. Er ist mitten in einer Erschöpfungsdepression und fängt an, im Gebet zu jammern (1. Könige 19).

Dabei hatte alles so gut angefangen. In der Konfrontation mit den Baalspriester hat Elia sich furchtlos präsentiert, die Stimmung im Volk richtig eingeschätzt, die Konfrontation geschickt zugespitzt und Gott hat sein Handeln mit übernatürlichen Zeichen bestätigt. Am Ende hat Elia mit dem Volk an seiner Seite die Baalspriester komplett erledigt. Er war der Sieger des Tages.

Doch plötzlich fühlt sich der Winner-Typ als Looser. Wahrscheinlich konnte Elia sich das selbst am wenigsten erklären. Wenn wir weiterlesen, wie Gott auf diese Erschöpfungsdepression reagiert, und einmal die religiösen Scheuklappen beiseite lassen, finden wir erstaunliche Handlungsanweisungen Gottes. Als ich die Geschichte wieder neu gelesen habe, habe ich mich gefragt, was das denn für eine Art von Kommunikation zwischen den beiden ist.

Herr Elia klagt: “Alles sinnlos, alles Mist. Alles schlimm. Was habe ich nun von meinem Eifer? - Oh weh, ich bin so alleine und ausgegrenzt und alle sind hinter mir her. Was bleibt mir da noch übrig. - Und ich erzähle nur die Tatsachen, wie sie wirklich sind!!” - Und was macht Dr. Gott? Er schickt einen Engel vorbei, der eine Botschaft über Nahrung und Bewegung übermittelt:

  • Esse hier diese Spezialausdauernahrung
  • Jogge einen langen Weg. (weit mehr als ein Marathon)
  • Geh von deinen Problemen fort und flüchte. (weg von den Häschern Isebels)

Dieses Weg-Von steht ganz im Gegensatz zu der mutigen Konfrontation des Hin-Zu mit den Baalspriestern.

Am Zielort angekommen geht der Dialog zwischen Dr. Gott und Herrn Elia dann recht interessant weiter. Elia scheint inzwischen eine Vorliebe entwickelt zu haben, immer wieder die gleichen Jammertiraden zu wiederholen. Ja, er trainiert diese Gedankenmuster regelrecht. Insgesamt beschreibt er Gott drei Mal mit fast identischen Wort, wie es in ihm innerlich aussieht:

“Alles sinnlos, alles Mist. Alles schlimm. Was habe ich nun von meinem Eifer? - Oh weh, ich bin so alleine und ausgegrenzt und alle sind hinter mir her. Was bleibt mir da noch übrig. - Und ich erzähle nur die Tatsachen, wie sie wirklich sind !!”

Auf die Gefühlsbeschreibungen des Herrn Elias hin fragt Dr. Gott jedes Mal: “Und lieber Elia, was tust du hier gerade?” Eine interessante Frage, zumal er Elia ja selbst hier hergeschickt hat. Zum anderen, weil Dr. Gott das Gespräch damit vom Gefühlsmodus in den Handlungsbereich verlagert. Nach dieser Frage verordnet Dr. Gott erneut eine Handlungsanweisung: “Bewege dich nun vor den Höhleneingang.”

Fast kommt es mir beim Lesen so vor als würde Gott hier sagen, dass nach dem körperlichen Training nun in Phase 2 das Aufmerksamkeitstraining dran ist. In diesem Aufmerksamkeitstraining wird ganz kräftig mit Symbolen gearbeitet: Feuer, Erdbeben, Sturm und Regen.

Alles Symbole, die wunderbar zu Elias Gemütszustand passen: Alles nur Kampf und Auseinandersetzungen, genau wie bei den Baalspriestern und bei den Gewittern. Am Ende geht doch eh immer alles den Bach runter wie nach einem Sturm. Alles wird immer kaputt gemacht - wie bei einem Erdbeben. In all diesen Urkräften bin ich sowieso nur ein hilfloser Spielball.”

Doch das Lernergebnis in diesem fokussierten Tunnel-Aufmerksamkeitstraining ist, dass es da noch etwas anderes gibt. Es gibt die lauen Lüftchen. Diese sanften Winde verdienen die Hauptaufmerksamkeit, weil darin Gott zu erfahren ist. Instinktiv spürt Elia das und reagiert, indem er sein Gesicht in seinem Mantel verhüllt.

Nachdem Elia nun seine Aufmerksamkeit auf sanfte Phänomene gerichtet hat, entfaltet sich wieder ein interessantes Gespräch zwischen Dr. Gott und Herrn Elia. Elia noch immer im Jammermodus. Und Gott scheinbar noch immer taub auf diesem Ohr im Aktivitätenmodus: “Was tust du hier? - Kehre jetzt wieder um und jogge zurück, woher du gekommen bist. Ich werde mit dir sein und dir andere Menschen als Hilfe für dein Anliegen zur Seite stellen.”

Was habe ich also bislang in dem biblischen Bericht gelesen?

  • Gott geht erst sehr viel später auf das eigentliche Problem von Elia inhaltlich ein.
  • Er verordnet ihm zwei straffe Bewegungseinheiten und gibt ihm gutes Essen.
  • Gott geht auf die Jammerei von Elia nicht ein, sondern fragt danach, was Elia gerade jetzt tut. Er geht nicht einmal auf die Vergangenheit ein.
  • Gott lehrt Elia, dass er nicht in den dramatischen Dingen, sondern in den sanften Dingen zu finden ist.
  • Gott stellt Elia andere Menschen zur Seite. Keine Seelsorger, sondern Menschen, die bei ganz praktischen Dingen mithelfen sollen.

Befindest du dich gerade auch in einer Erschöpfungsdepression? Wenn ja, dann beschäftige dich doch einmal mit dieser Geschichte in 1. Könige 19. Vielleicht hat Dr. Gott dir auch das eine oder andere Interessante zu sagen.

Dann wirst du erstaunt feststellen, dass Gott viel weniger religiös und unprätentios darherkommen wird als dies in vielen christlichen Gottesdiensten der Fall zu sein scheint. Dr. Gotts Vorgehen passt eigentlich wunderbar zu den Erkenntnissen, die wissenschaftlich erst jetzt immer besser erforscht werden: Regelmäßige Bewegung, Genuss von wertvoller Nahrung, gedankliche Disziplin und das Ausrichten auf das Hier und Jetzt helfen gegen unseren Blues.

Frage Gott nach persönlichen Lösungen und schreibe mir, was du erlebt hast.

Ich bin auf Gottes orginelle Lösungen gespannt, weil ich glaube, dass Gott noch ganz andere erstaunliche Lösungsansätze in deinem ganz speziellen Fall parat hat.

Es würde mich nicht wundern, wenn Dr. Gott dir als Therapie verordnet, dass du dir in deinem Wohnzimmer jeden Tag eine Stunde lang deine Sorgen wie ein Wilder von der Seele tanzen sollst !?!

Wundere dich nicht, wenn du von Gott zu hören bekommst: “Pack endlich wieder deine Tanzschuhe aus.”


P.S.: Der Kirchenvater Augustinus meinte einmal, dass wir hier auf der Erde tanzen lernen sollten, damit wir nicht unvorbereitet in den Himmel kommen.

Bilder: 1 Fotos8com, 2 Kevin Eddy (Flickr.com)

Hausmittel gegen Depressionen

So entkommen Sie dem „schwarzen Loch“

Antriebslosigkeit, Grübelzwang, innere Unruhe, Schlafstörungen, soziale Selbstisolation, emotionale Barrieren - das typische Krankheitsbild bei Depressionen gibt es nicht. Vielmehr sind die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt, haben aber eines gemeinsam: Schnell befindet sich der Betroffene in einem Teufelskreis, aus dem er nur schwer alleine wieder herauskommt. Oft folgen dann noch körperliche Beschwerden. Schätzungen zu Folge leiden derzeit etwa vier Millionen Deutsche unter der psychischen Erkrankung. Neben einem empfohlenen Besuch beim Hausarzt und einer eventuellen Überweisung zum Psychiater, gibt es eine ganz Reihe erfolgreicher Hausmittel für leichte und mittelschwere Fälle.

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Dienstag, 30. Juni 2009

Religiosität, Spiritualität, Gebet und psychische Gesundheit

Religiosität, Gläubigkeit, Spiritualität, die Kraft des Gebetes – Begriffe und vor allem innere Einstellungen, die heute nicht nur zur Diskussion, sondern sogar in Frage gestellt werden, scheinbar. Das betrifft vor allem Deutschland, möglicherweise auch den größeren Teil der europäischen Staaten. Obwohl man meint, dies sei vor allem eine Frage der Glaubensrichtung und deshalb für die westliche Welt typisch, lassen die Erkenntnisse aus den USA wieder aufhorchen. Und auch in den übrigen westlichen Staaten scheint sich ein Umdenken anzubahnen.

In diesem Zusammenhang wird auch die Frage erörtert: Haben Gläubigkeit, Religiosität, Spiritualität und das Gebet auch Einfluss auf die Gesundheit, seelisch, körperlich, psychosozial? Und könnte man des Menschen „höchstes Gut“, also eben diese Gesundheit durch eine religiöse Einstellung stärken, besonders im Krankheitsfall? Und wenn ja, wie sollten die Therapeuten damit umgehen?

Dazu eine Übersicht aus jenen Kreisen, die sich sowohl psychologisch, als auch theologisch mit diesem Thema beschäftigen. Sinnstiftend, vielleicht sogar gezielt unterstützend könnte es schon sein, meinen inzwischen auch einige Vertreter der Gesundheits-Berufe. Die Diskussion beginnt...

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Sonntag, 28. Juni 2009

Über die Angst vor der Psychiartrie

Eine der schlimmsten Schmähungen die es in meiner Kindheit gab war der Satz: "Du gehörst doch nach Ilten!"
Ilten bei Hannover war das berühmt berüchtigte "Irrenhaus", ein Wort bei dem jeder innerlich erschauerte und zusammenzuckte.
Das "Irrenhaus" war wohl der größte soziale Abstieg, den ein Mensch erleben konnte, schlimmer noch als Gefängnis oder Zuchthaus.
Wenn irgend jemand in Kontakt mit der Psychiartrie kam hieß es bei ansonsten respektabelen und angesehenen Menschen: "Er oder Sie hatte einen Nervenzusammenbruch und musste nach Ilten oder Wunstorf." Der sogenannte "Nervenzusammenbruch" war zwar etwas weniger schlimm, als komplett bekloppt zu sein, aber man redete trotzdem nur sehr leise und hinter vorgehaltener Hand davon.
Schließlich konnte so ein "Nervenzusammenbruch" eventuell noch geheilt werden, wenn auch sehr schwierig.
Das ganze Thema psychische Krankheit war von einem Schleier des Mysteriums umgeben und man gruselte sich einfach nur total davor.
In den letzten Jahrzehnten hat sich einiges in der Wahrnehmung psychischer Krankheit geändert, es gab viel Aufklärung durch die Medien, aber ein Tabuthema ist es trotzdem bei vielen (den Meisten?) Menschen immer noch. Vielen ist es überaus peinlich über seelische Schwierigkeiten und Störungen zu sprechen und vielen ist es peinlich solche Krankheitsgeschichten anzuhören. Es wird sehr schnell rationalisiert, verdrängt oder abgebügelt.

Als ich in den frühen 90er Jahren einmal von meinem Hausarzt auf meine depressiven Verstimmungen angesprochen wurde und eine Psychotherapie empfohlen bekam reagierte ich mit Ablehnung und Entsetzen. Ich bin doch ein Mann des Glaubens, Gemeindegründer, Ältester und Lobpreisleiter! Was will der Mann von mir? Das ist doch ein Angriff des Teufels!
Für mich sorgt der Allerhöchste Herr und der wird auch mit meiner Seele fertig.
Durch den Hausarzt wirkt doch der Teufel, der mich durch diese garantiert okkult verseuchte "Psychotherapie" vom Glauben abbringen und versklaven will.
Ich witterte nichts als weltliche und höchstwahrscheinlich "dämonische" Manipulation hinter Allem, was nach Psychiartrie und Psychotherapie roch.
Schließlich hatte ich meine Mutter nach ihren Suizidversuchen oft in der Psychiartrie besucht und kannte die geschlossene Abteilung aus eigener Begutachtung. Die Erlebnisse mit einigen Psychotikern, die ich ebenfalls in der "Geschlossenen" besucht hatte wirkten ebenso in mir nach.
Wie soll man an einem solchen Ort gesund werden? Das ist doch ein Tummelplatz für Dämonen und durchgeknallte Psychiater, die selber Hilfe bräuchten, waren meine Gedanken.
Ein sehr verzerrtes Bild von der Realität, daß von irrationalen Ängsten und Vorurteilen geprägt war, wie ich später feststellte.

Als eins meiner Kinder einen ernstgemeinten Selbstmordversuch machte, gab es danach keinen anderen Weg der Hilfe mehr als die Kinder- und Jugendpsychiartrie im Kinderkrankenhaus. Wir waren mit den psychischen Problemen unseres Kindes hoffnunglos überfordert und es bestand weiterhin akute Suizidgefahr.
Also kam mein Kind in die geschlossene Abteilung und wir hatten regelmäßig Gesprächtherapie zusammen. Die Eltern wurden (zwangsläufig) in die Therapie mit einbezogen.
Obwohl wir uns von der Einrichtung teilweise verschaukelt fühlten, da sie uns nicht die Wahrheit über den geschlossenen Charakter der Therapie gesagt hatten, verlor ich zumindest die starken Berührungsängste mit der Psychartrie und bemerkte, daß auch dort nur mit Wasser gekocht wird - bzw. das eben ganz normale Menschen sich dort mit psychischen Störungen beschäftigen.
Niemand wollte uns vom Glauben an Gott abbringen oder in die befürchteten esoterischen Praktiken hineinzwingen. (Das waren meine persönlichen Hauptängste)
Wie überall in Krankenhäusern gibt es bessere und schlechtere Ärzte und Therapeuten, aber die irrationalen Feindbilder und Ängste erwiesen sich als Fata Morgana. Und das war sehr gut so, denn ich brauchte eigentlich schon lange selber Hilfe für meine Depressionskrankheit, die ich ständig verleugnet hatte.
Im christlichen Bereich hatte mir bisher niemand durch Seelsorge oder Gebete und Prophetien helfen können. Auch mein eigener Glaube nicht.
So holte ich mir eines Tages einen Termin beim Neurologen und Psychiater, der sich als ausgesprochen nett und hilfreich erwies.
Ich erhielt einige Jahre Medikamente gegen meine Depressionen, die auch recht gut wirkten und keine spürbaren Nebenwirkungen hatten. Auf mein Nachfragen nach Gesprächstherapie erhielt ich eine Liste der niedergelassenen Psychotherapeuten und machte einige Jahre später auch eine Psychotherapie, Dir mir wirklich weiterhalf.
Ärzte und Psychotherapeuten sind keine Wunderheiler auf die man seine ganze Hoffnung setzen sollte. Sie können Deine Probleme nicht für Dich lösen und Dir die eigene Verantwortung für Deine Störungen nicht abnehmen.
Aber sie können Wegbegleiter für Dich sein und Dich auf die richtige Fährte setzen - damit Du Deine selbstgesteckten Ziele der Heilung und Gesundheit erreichst. Ohne eigene Mitarbeit läuft überhaupt nichts in solch einer Therapie und man sollte sein Leben sowieso grundsätzlich dem großen himmlischen Arzt anvertrauen und nicht die eigene Verantwortung bei Ärzten abgeben.
Wir als Christen glauben ja, daß Jesus, der Heiler in uns wohnt und lebt. Und diesem inneren Heiler sollten wir zuhören und seine Ratschläge umsetzen.
Aber eben nicht nur passiv erwarten, daß er die ganze Arbeit macht, sondern in seinem Namen aufstehen, sein Bett aufnehmen und anfangen zu gehen. Und dabei kann man sich auch von Profis helfen lassen ohne sich zu schämen.

Ps. Meiner Tochter geht es heute gut.

> Lesen Sie auch:
>Keine Angst vor der Psychiartrie
>Das Eismeer in mir

Dienstag, 23. Juni 2009

Johanniskraut - gefährliche Wechselwirkungen

Johanniskraut hilft bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Das ist erwiesen und wissenschaftlich dokumentiert.
Bei mir war es die "Einstiegsdroge" Jahre bevor ich mich in fachärztliche Behandlung begab.
Die Stimmung hellt sich auf und man kann besser schlafen. Die Wirkung setzt allerdings erst nach ca 14 Tage kontinuierlicher Einnahme ein, da sich erst ein wirksamer Spiegel der Droge im Körper aufbauen muß. Ich begann mit dem freiverkäuflichen Tee und machte schon bald darauf Bekanntschaft mit der einzigen Beschriebenen Nebenwirkung des Beipackzettels, der Lichtempfindlichkeit. (Neben der sehr angenehmen Stimmungsaufhellung)
Im Sommer gehe ich gern öfter ins Freibad oder an einen See zum Schwimmen und Sonnenbaden.
Eines Tages bemerkte ich hinter meiner Sonnenbrille um die Augenpartien ein heftiges brennen.
Es war kein Sonnenbrand, sondern eine entzündliche Reaktion der Haut durch das Johanniskraut. Ziemlich unangenehm das.
Ich trank den Tee nicht mehr und stieg in den folgenden Jahren auf die Pillen um. Beim Sonnenbaden war ich nun vorsichtiger und erlebte auch nie wieder solch eine heftige Hautreaktion.
Irgendwann viel später verschrieb der Arzt mir Cipramil und später Fluoxetin, zwei sogenannte SSRI, das sind Antidepressiva neueren Typs, die sehr gut wirken (Serotoninwiederaufnahmehemmer), nicht körperlich abhängig machen und gut verträglich sind.
In den Phasen, wo es mir seelisch gut ging, reduzierte ich oft diese Medikamente und setzte sie manchmal sogar ganz ab, was sich meistens schwer rächte, da ich dadurch wieder in schlimme depressive Phasen abglitt.
Es dauert meistens auch sehr lange, bis man trotz Medikamenten aus dem depressiven Tal wieder auftaucht. Bei mir manchmal ein halbes Jahr und länger.
So nahm ich ab und zu Johanniskraut zusätzlich, was den Prozess des "Wiederauftauchens" aus dem Tal erheblich beschleunigte.
In diesem Winter 2008/2009 war das wieder einmal der Fall und ich konnte meine Winterdepressionen erheblich abkürzen. Allerdings hatte ich im Frühjahr plötzlich sehr schlechte und beunruhigende Leberwerte. Ein Leberbiopsie stand schon im Raum und mein Doktor schaute mich besorgt an. Ich machte eine Diät und verzichtete komplett auf Alkohol.
Die Leberwerte wurden kaum besser.
Ich muss aufgrund anderer internistischer Erkrankungen noch eine Reihe von anderen Medikamenten einnehmen.
Auf dem Beipackzettel meines Fluoxetin las ich eine Gegenanzeige für das Johanniskraut und forschte darüber im Internet nach.
Und siehe da: Johanniskraut kann den Abbau anderer Medikamente in der Leber beeinflussen und dadurch Leberschäden verursachen.
Sofort setzte ich das Johanniskraut ab und ging sechs Wochen später noch einmal zur Blutentnahme. Und siehe da - die Leberwerte sind wieder in Ordnung.

Selbstmedikation ist oft nicht zu empfehlen und auch "natürliche" Arzneimittel sind Drogen, die oft ungeahnte Nebenwirkungen haben können. Die Gleichung: Pflanzlich=Gesund und Chemie=Ungesund ist leider völlig falsch. Auch Pflanzen beinhalten Chemie. Die Gleichung Pflanzlich=Unwirksam und Chemie=Wirksam ist ebenso verkehrt.
Entscheidend ist der fachmännische Gebrauch, die Vorsicht bei den Kombinationen von Medikamenten (Wechselwirkungen) und die richtige Dosierung.
Johanniskraut ist nicht umsonst mittlerweile verschreibungspflichtig geworden. Allerdings gibt es in der Drogerie immer noch Johanniskrautpäparate (als Nahrungsergänzungsmittel?) zu kaufen. Und dort steht auf dem Beipackzettel überhaupt nichts von Wechselwirkungen und Gegenanzeigen.
Also bitte auch alle freiverkäuflichen und pflanzlichen Medikamente mit dem Arzt oder der Apotheke besprechen, denn es gibt auch noch andere Wirkstoffe außer dem Johanniskraut, die erhebliche Schäden verursachen können.

Ende der Schonzeit für pflanzliche Arzneimittel...

Samstag, 6. Juni 2009

Frömmigkeit und seelische Erkrankungen

Bei Idea Online kann man sich Dokumentationen zum Thema Frömmigkeit und seelische Erkrankungen für wenig Geld bestellen. Dort werden psychische Krankheiten von einem christlichen Standpunkt aus von Fachleuten betrachtet. Es sind allerdings nur zusammengeheftete Din A4 Seiten.
Es geht um Themen wie Depression und Seelsorge und die krankmachenden Aspekte des Glaubens. Ich habe gerade 4 Hefte zu den Themen erhalten und werde gelegentlich eine Rezension dazu schreiben.